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archiv veranstaltungen 2018
Jahresthema «Kommunikation im DigitalZeitalter»

 
 
Mittwoch, 20. Februar 2019

«fake. news. wahrheit.»

der medienwissenschaftler Klaus neumann-Braun (uni) Basel über ein Besorgnis erregendes Zeit-Phänomen.
 
 
Video-Mitschnitt: Renate Bühler
 

Vortrag – Mittwoch, 20. Februar 2019, 20 Uhr, Katholischen Kirchgemeindezentrum Binningen (Margarethenstrasse 32)

FAKE. NEWS. WAHRHEIT

Der Start ins Themenjahr «Kommunikation im Digital-Zeitalter ist gelungen: Der Medienwissenschaftler Prof. Klaus Neumann-Braun setzte sich auf beeindruckende Art mit dem Zeitphänomen «Fake News» auseinander. Es sei «Fünf vor Zwölf» betonte Neumann, Fake News stellten eine grosse Gefahr für Demokratien westlicher Prägung dar. Natürlich sei in der Politik schon immer gelogen worden, doch durch die denkbar einfache Verbreitung über das Internet habe sich die Situation enorm zugespitzt. Neumann-Braun setzt grosse Hoffnungen in den Qualitätsjournalismus und in der breitangelegten Aufklärung der Bevölkerung.

Wie sehr das Thema unter den Nägeln brennt, zeigte sich in der anschliessenden, regen Diskussion, an der sich erfreulicherweise auch Schülerinnen und Schüler beteiligten.

Klaus Neumann-Braun studierte an der Eberhard Karls Universität Tübingen und nachfolgend an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br. Soziologie mit den Nebenfächern Psychologie, Erziehungswissenschaft und Ethnologie. Er legte 1978 in Freiburg sein Examen (Magister Artium) ab, 1982 promovierte er dort mit der sozialisationstheoretisch ausgelegten Dissertation Der Beginn der Kommunikation zwischen Mutter und Kind. Strukturanalyse der Mutter-Kind-Interaktion (1983). 1993 habilitierte er sich an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Fach Soziologie mit der medien- und kommunikationssoziologischen Habilitationsschrift Rundfunkunterhaltung. Zur Inszenierung publikumsnaher Kommunikationsereignisse (1993). Seit 2005 ist er Professor für Medienwissenschaft am Seminar für Medienwissenschaft (s/f/m) im Departement „Künste, Medien, Philosophie“ an der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel.