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archiv veranstaltungen 2018
Jahresthema «Grenzen ziehen - Grenzen überwinden»

 
 
Donnerstag, 8. März 2018

«Heimat - Eine Grenzerfahrung»

Alain Gloor über die erfolgreiche Ausstellung im Stapferhaus Lenzburg
 
 
Video-Mitschnitt: Renate Bühler
 

Vortrag – Donnerstag, 8. März 2018, 20 Uhr, im Reformierten Kirchgemeindezentrum Bottmingen (Buchenstrasse 7)

WAS IST HEIMAT?

Das Stapferhaus lädt zu einer Entdeckungsreise von der heimatlichen Wiege bis in die Weiten des Weltraums. Die Besucherinnen und Besucher begegnen Menschen mit unterschiedlichen Heimatgeschichten, im Spiegelgarten sich selber und gewinnen auf dem Riesenrad eine neue Perspektive. Auf der Suche nach ihrer persönlichen Heimat stossen sie auf die Heimatfragen unserer Zeit. Wir reden in diesen Tagen viel über Heimat. Über verlorene Heimat, über neue Heimat und über eine Heimat, die vielleicht nicht mehr ist, was sie einmal war.

Auf einem interaktiven Rundgang im Zeughaus Lenzburg erfahren die Besucherinnen und Besucher Heimat im Spannungsfeld zwischen Sehnsucht und Angst, Tradition und Wandel. Die Reise beginnt in unserer ersten Heimat, an einem Ort der vollkommenen Geborgenheit, und endet mit einem Flug ins Weltall und dem Blick zurück auf unsere Heimat Erde.

Geboren 1982, Masterstudium Geschichte und Philosophie des Wissens an der ETH Zürich. Arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Kunst der HGK FHNW in Basel und als freier Journalist. Alain Gloor ist zudem Mitherausgeber des LASSO-Magazins und lebt in Basel.
Donnerstag, 7. juni 2018

Ein Abend Mit Martin R. Dean

Der Basler Schriftsteller und Essayist Martin R. Dean liest aus seinen Werken und tauscht sich mit dem Publikum aus.
 
 
Video: Christoph Klein
 

Lesung und Diskussion – Donnerstag, 7. Juni 2018, 20 Uhr, im Katholischen Kirchgemeindezentrum Binningen (Margarethenstrasse 32)

VERBEUGUNG VOR SPIEGELN UND DER UMGANG MIT DEM FREMDEN

Martin R. Dean, «eine der kraftvollsten Stimmen der Schweizer Literatur» (Frankfurter Neue Presse), war am 7. Juni 2018 Gast des Ethischen Forums Binningen Bottmingen.

Geboren als Sohn einer Mutter aus der Schweiz und eines Vaters aus Trinidad, bezeichnet sich Martin Dean als «Grenzgänger», unterwegs zwischen verschiedenen Kulturen und der Begegnung mit dem Fremden. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Grenzen ziehen - Grenzen überwinden» des Ethischen Forums Binningen Bottmingen liest Dean aus seinem jüngsten Essayband «Verbeugung vor Spiegeln» und anderen Texten.

Die Neue Zürcher Zeitung schreibt über seine Essays: «Wohltuend unaufdringlich, aber von existenzieller Dringlichkeit».

 

Geboren am 17.7.1955 in Menziken (Kanton Aargau, Schweiz). Besuch der Primarschule in Menziken (AG), Kantonsschule in Aarau. Eidgenössische Matura Typ B.

Nach der Matura mehrere Auslandsreisen, u. a. in der Karibik, Portugal, Italien und Griechenland; längere Aufenthalte in Südfrankreich und regelmässige Visiten in Paris. Studium der Germanistik, Ethnologie und Philosophie an der Universität Basel. 1986 Abschluss (summa cum laude) mit dem Titel des „Licentiatus Philosophorum“ in den Fächern Germanistik, Philosophie und Ethnologie. Lizentiatsarbeit über Hans Henny Jahnns Roman "Perrudja".

Längere Seminararbeit über Robert Walsers Dramolett „Schneewittchen“.
1988-1989 Stipendiat am Istituto Svizzero di Roma
1992-1993 Stadtbeobachter von Zug
1997 Poet in Residence an der Gesamthochschule Essen
Arbeit als Schriftsteller, und Essayist in Basel. Gymnasiallehrer am Gymnasium Muttenz (BL) mit Teilzeitpensum. Lehrmittelveröffentlichung "Zwischen Fichtenbaum und Palme".(2006)

 
Donnerstag, 30. August 2018

pelati delicati: «svissenesse»

Eine aberwitzige Reise ins Herz der Schweiz
 
 
Video-Mitschnitt: Renate Bühler
 

Kulturanlass – Donnerstag, 30. August 2018, vor der Katholischen Kirche Binningen, Margarethenstrasse 32

PELATI DELICATI: «SVISSENESSE»

Die Pelati Delicati, Andrea Bettini, Secondo aus Zürich-Höngg und Basso Salerno, aus Birsfelden, hatten bis jetzt immer ein Ziel: Wie schafft Basso endlich die Einbürgerungsprüfung? Er ist bereits zweimal gescheitert, hat also nur noch eine Chance auf den roten Pass. Doch plötzlich merkt Bettini: Basso muss ja gar keine Prüfung machen, er müsste lediglich ein Gesuch stellen und schwups wäre er Schweizer.

Da stellt sich doch die Frage, warum hat Basso das nicht schon längst getan? Will er gar nicht Schweizer werden und warum? Bettinis Antwort darauf: Basso fehlt der tiefere emotionale Bezug zur Schweiz! Und so machen sich die Beiden mit ihrer roten Vespa (Basso widerwillig) auf den Weg in das Herz der Schweiz, auf zum Rütli!

 

Medienmitteilung zum Auftritt in Binningen

 

Geboren in Zürich/Höngg. In den 80ern entdeckte Andrea Bettini in der roten Fabrik in Zürich die freie Theaterszene und sammelte in der «Kommedie» bei Federico Pfaffen seine ersten Theatererfahrungen: «Hamletmaschine» und «Medeamaterial» von Heiner Müller. Besuchte von 83-87 das Konservatorium für Musik und Theater Bern. Nach dem Abschluss folgten Engagements am Deutschen Theater in Göttingen 87-91 und am Stadttheater Oberhausen 91-98.1998 zog er wieder in die Schweiz, nach Basel. Engagement als Gast am Schauspielhaus Zürich. 2001 engagierte ihn Stefan Bachmann als festes Ensemblemitglied am Theater Basel.

.Basso Salerno's erste Erinnerung an ein Akkordeon: Der Grossvater hatte eine Knopfhandorgel mit ganz schönen Registertasten, die regelmässig von allen Kindern gedruckt wurden, sobald der Nonno spielte. 1971 erste Band mit Kinderorgel, Plastikgitarre und Waschmittelbidon-Schlagzeug. 1978 bekommt er von den Eltern überraschend ein Akkordeon geschenkt. Bald darauf erster Auftritt in einer-Band in Termoli. Parallel dazu Universitäts-Studium als Maschinen-Ingenieur in Pisa.. Lernt seine Frau kennen. 1985 kommt er in die Schweiz. Gründung der Musikgruppe CUORE MATTO, wo er Klavier spielt. Heute spielt er vor allem Akkordeon in diversen Musik-Gruppen.

Mittwoch, 21. November 2018

Herbstpodium: «Kann Integration gelingen?»

Eine aberwitzige Reise ind Herz der Schweiz
 
 
 
 

Podiumsdiskussion – Mittwoch, 21. November 2018, Reformiertes Kirchgemeindezentrum Bottmingen (Buchenstrasse 7)

«KANN INTEGRATION GELINGEN?»

«Grenzen ziehen - Grenzen überwinden»: Zum Abschluss unseres Themenjahres möchten wir Sie herzlich zu unserem Herbstpodium einladen. Moderator Roger Ehret erwartet interessante und hochqualifizierte Gäste: Monika Hungerbühler (katholische Theologin, Leiterin Offene Kirche Elisabethen), Prof. Dr. Walter Leimgruber (Dekan der phil.-hist. Fakultät der Uni Basel, Präsident der Eidg. Migrationskommission) und Rolf Rossi (Abteilungsleiter Kantonales Sozialamt BL/Asylkoordinator).