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archiv veranstaltungen 2010
Jahresthema «Leistung und gesellschaft»

 
 
Mittwoch, 20. Januar 2010

Hoch hinaus

Was motiviert zu sportlicher Höchstleistung? Ein Podiumsgespräch mit zwei Hochalpinisten und einer Triathletin
 
 
 

Das Ethische Forum Binningen-Bottmingen befasst sich im 2010 mit dem Thema Leistung und Gesellschaft und fokussiert zunächst auf den Aspekt sportlicher Höchstleistung.

Sport, sagt man, sei gesund, insbesondere als Ausgleich zum Alltagsstress. Doch was spornt Menschen dazu an, nicht nur gelegentlich ein paar Runden zu joggen oder fürs Wohlbefinden etwas Krafttraining zu machen, sondern freiwillig und hochdiszipliniert oft jahrelang auf grösste körperliche Anstrengungen hinzuarbeiten? Auf einen 8000 Meter hohen Berg steigen. Einen Marathon laufen und am selben Tag stattliche Strecken radfahren und schwimmen. Welche persönlichen oder auch gesellschaftlichen Motive sind mit extremsportlicher Leistung verbunden, die so bewusst bis an die Schmerzgrenze geht?

Wir haben eine Triathletin (Tina In-Albon, Psychologin) und zwei Hochalpinisten (Patrik Müller, Maler, und Leo Cantaluppi, Gymnasiallehrer) zu einem Podiumsgespräch eingeladen. Sie berichten von ihrem Zugang zu körperlichen Leistungsgrenzen und von ihren Zielen, die allenfalls sogar darüber hinausgehen

Mittwoch, 5. Mai 2010

Leistung und arbeit

Der Begriff Leistung in biografischen Erzählungen und aktuellen Diskursen

 
 

Das Ethische Forum Binningen-Bottmingen befasst sich 2010 mit dem Thema Leistung und Gesellschaft. Diese Veranstaltung geht von der Frage aus, wie gesellschaftliche und kulturelle Umbrüche von denjenigen Menschen erlebt werden, die mitten drin stehen.

Vor diesem Hintergrund werden Vorstellungen von Leistung und Leistungsbereitschaft zur Diskussion gestellt, die den Arbeitsalltag und die aktuellen politischen Auseinandersetzungen prägen. Wirtschaftskrisen sind immer auch Krisen der Deutung, mit der sie bewältigt werden: Wie erklärt sich jemand seine Lage, wenn er eben die Arbeitsstelle verloren hat - oder gar nicht erst eine Lehrstelle findet? Und wie ergeht es dem, der nach langjähriger Berufserfahrung einer entmündigenden Reorganisation der Arbeit ausgesetzt ist?

Das von Claudia Honegger und Marianne Rychner herausgegebene Buch „Das Ende der Gemütlichkeit“ (1998) gibt Betroffenen das Wort und ermöglicht konkrete Einblicke in die Wechselwirkung von Biografien, vorgegebene Strukturen und individuelle Weltdeutungen.

Frau Dr. Marianne Rychner, Soziologin und Historikerin, greift in ihrem Referat ausgewählte Aspekte der Studie auf und schliesst weitergehende Überlegungen zu gängigen Leistungsbegriffen an, die oft ohne Bezug zum Arbeitsalltag geschaffen werden, diesen aber doch prägen und Grundlage neuer Verunsicherungen sind.

 
 
 
Freitag, 20. August 2010

Vom siegen und versagen

Lieder, Musik und Spoken Word
 
 

Martin Hauzenberger

 

Martin Hauzenberger ist Gitarre und Hackbrett spielender Liedermacher und Journalist in Zürich. Seine Auftritte in den 70er-Jahren bestritt er zusammen mit den „Berner Chansonniers“. In den 80er-Jahren war er eine prägende Stimme der Liedermacher- und Gurtenfestival-Generation. Hauzenberger gilt als profunder Kenner der Schweizer Kleinkunstszene und spielte in zahlreichen Formationen. Als Journalist war er u. a. für die Basler Nationalzeitung, das Schweizer Fernsehen und den Beobachter tätig. Heute ist er je zur Hälfte Redaktor des Magazins „Zeitlupe“ von Pro Senectute und Abschlussredaktor beim "Tages-Anzeiger".

Guy Krneta ist Dramatiker und Spoken-Word-Autor in Basel. Seine Stücke werden im In- und Ausland gespielt. Aufführungen seiner Texte waren mit grossem Erfolg u. a. am Theater Basel, in der Kaserne, im Vorstadt Theater und in der Gare du Nord zu sehen. Im Christoph-Merian-Verlag erschien unlängst seine „Fondue Oper“ als Hörbuch. Als Mitglied der Spoken-Word-Formation „Bern ist überall“ gilt Krneta als Wegbereiter für eine zeitgenössische Mundartliteratur. Regelmässig ist er auch auf DRS 1 zu hören, als Autor und Erzähler von „Morgengeschichten“.

Hauzenberger und Krneta kennen sich seit vielen Jahren. Den Entschluss, wieder einmal gemeinsam aufzutreten, fassten sie im Hinblick auf den Auftritt im Ethischen Forum Binningen-Bottmingen. Aus unzähligen Texten und Liedern stellen sie ein Programm zusammen, das im Näheren und Weiteren Bezug nimmt auf das Jahresthema des Forums „Leistung und Gesellschaft“.

 
Samstag, 23. Oktober 2010

Ich leiste, also bin ich

Podiumsgespräch über Behinderung, Leistung, Anerkennung
 
 
 

Kathrin Amacker, Politikerin
Vinzenz Baur, ehem. Leiter IV Kanton AG
Martina Holder, ref. Theologin
Christian Kirchhofer, Heilpädagoge
Gerd Schulz, Heilpädagoge
Kathrin Amacker ist Nationalrätin und bringt ihren Hintergrund als Präsidentin des Verbands „Sozial Unternehmen beider Basel“ und als Ressortleiterin „Soziale Sicherheit“ im Präsidium der CVP Schweiz mit ein.
Vinzenz Baur kennt als ehemaliger IV-Stellenleiter Möglichkeiten und Grenzen einer Sozialversicherung.
Martina Holder bezieht Stellung aus der Sicht einer Sozialpädagogin und Theologin mit ausgewiesenen Kenntnissen im Grenzbereich zwischen Theologie und Heilpädagogik.
Christian Kirchhofer ist Diplom Heilpädagoge und leitet seit 10 Jahren den Bereich „Wohnen“ im Beschäftigungs- und Wohnheim "Am Birsig".
Gerd-Martin Schulz leitet eine Wohngruppe dieser Institution und ist zugleich Vater eines Sohnes mit Trisomie 21.
Moderiert wird der Abend von Mathias Jäggi, Pastoralassistent und kirchlicher Sozialarbeiter des katholischen Pfarramtes in Binningen-Bottmingen.